Girlsday 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder, die Glück hatten.

Keine Beschneidung. Keine Frühverheiratung.

 

 

 Mary und Anita                                                                                                                      

Mary und Anita unterschreiben ein Plakat gegen Beschneidung.

Sie haben verstanden: Die traditionelle Genitalverstümmelung dient der Unterdrückung von Frauen.

Sie ist eine gezielte Traumatisierung mit der Folge, dass die Mädchen nie ihr volles Potenzial entfalten können, sexuell nicht, emotional nicht, intellektuell nicht.

Es ist eine bleibende Einschüchterung, die man dann als „das Wesen der Frau“ wahrnimmt.

 

Millionen von Frauen in Afrika geht es so. Aber diesen Mädchen nicht. Sie sind unversehrt geblieben, gesund und gut gekleidet. Sie besuchen eine weiterführende Schule mit Internat.

Sie sind Kinder, die Glück hatten. Sie haben in Düsseldorf Patinnen und Paten, die ihren Schulbesuch finanzieren. 

Mehr noch: Ihre Eltern haben einen Vertrag unterschrieben, der sie vor früher Verheiratung schützt.

Die Heirat wäre nämlich unausweichlich mit Beschneidung und Schulabbruch verbunden.

 

Die Bedeutung von Wärmflaschen

Aufklärung über weibliche Sexualität. Das war die Mission, mit der Barbara Becht und Kerstin Flügel in diesem April nach Kenia geflogen sind.

Die Schwestern hatten Wärmflaschen mit bunten Stoffhüllen im Gepäck und verschiedene Arten von selbstgenähten, wiederverwendbaren Monatsbinden. Diese ‚ Ausrüstung‘ wird verteilt, damit

die Mädchen nicht dem Unterricht fernbleiben, wenn sie ‚ihre Tage‘ haben.

Da gibt es Mütter, die ihre Töchter bei einer entfernten Tante verstecken, wenn dem Vater einfällt, dass er Geld braucht, und jemand einen lukrativen Brautpreis anbietet.

 

 Mütter 

Diese Mütter setzen sich für eine Freiheit ein, die sie selbst nicht hatten.

 

Selbständig ist nachhaltig

Der Verein Chanzo Kenya hat vor fünf Jahren den Anstoß gegeben und seither 120 Mädchen und 35 Jungen gefördert. Die ersten sind schon in der Berufsausbildung, einige sogar an der Universität.

 

Barbara Becht ist Vorsitzende des Vereins. Ihr Stellvertreter ist der Kenianer Gregory Kasenge, ein Mann mit fortschrittlichen Ansichten und Engagement für sein Heimatdorf und sein Land. 

Gregory Kasenge würde sagen: Ja, es ist nur eins von vielen vergessenen Dörfern, aber der Fortschritt beginnt immer mit kleinen Projekten. Wenn die Dorfbewohner anfangen, diese Projekte aus eigener Überzeugung selbständig umzusetzen, haben wir unser Ziel erreicht. Das kann man dann auch ‚Nachhaltigkeit‘ nennen.

 

 

 Latifa 

Wer möchte helfen? 

Latifa zum Beispiel braucht noch eine Patin um die Secondary School zu besuchen. 

Ohne Schulmaterial und Schuluniformen funktioniert kein Schulbesuch – daher brauchen viele andere Kinder hierbei Unterstützung. 

(Projekt luckykids- Bildungsfond) – mit jeder Summe kann hier geholfen werden. 

Bitte nehmen Sie Kontakt auf, entweder per Mail , oder indem Sie anrufen Tel. 0178 6727812 und Ihre Nummer hinterlassen. 

Es gibt jedes Jahr genauso viele Plätze im Programm „Lucky Students- Patenschaft “, wie sich Patinnen und Paten finden...Aber es hoffen noch viele andere Mädchen und auch Jungen auf eine Chance auf Bildung und Beruf, auf Schulmaterial und Schuluniformen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 19. Juni 2025

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